<%@LANGUAGE="VBSCRIPT" CODEPAGE="1252"%> Forsteinrichtung DI Andreas Palatin
 
 
 
 
 
 Zielsetzungen beim Waldwirtschaftsplan
     
 

Mit der Forsteinventur wird eine umfangreiche Sammlung von Daten über Standort, Holzarten, Schäden, Risiken, versteckte Potenziale, Holzvorrat und Holzzuwachs erstellt. Die Ergebnisse der Forstinventur zeigen den IST-Zustand des untersuchten Betriebes.

Für jeden Betrieb werden individuelle Ziele gesetzt, aus denen sich die für den Betrieb vorgeschlagenen Nutzungsmengen und Nutzungs- bzw. Pflegemaßnahmen ableiten.

     
 Stabilität (Immer ein aktuelles Thema: Sturm Paula im Jänner 2008)

 


Angesichts immer wiederkehrender Sturmkatastrophen und der damit verbundenen negativen Folgen für die Forstwirtschaft sollten alle Maßnahmen, die auf eine Verbesserung der Stabilität abzielen, oberste Priorität haben. Nur durch einen stabilen Wald lässt sich das Risiko senken, durch einen Strum plötzlich die Existenzgrundlage zu verlieren. Naturgemäße Forstwirtschaft mit standortsgerechten Baumarten, frühe Durchforstungen, Kronenpflege und Förderung von Mischung und Struktur sind Maßnahmen, die zur Verbesserung der Stabilität beitragen.

     
 Nachhaltigkeit

 
Auf der einen Seite wird Holz genutzt, auf der anderen Seite produziert der Wald wieder Holzzuwachs. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollen die Nutzungen nicht über den Zuwachs hinausgreifen. Wenn Naturkatastrophen großflächige Auswirkungen auf den Wald haben, müssen diese auch bei der Planung berücksichtigt werden, die Nutzungen werden geringer ausfallen und der Aufwand für Wiederbewaldung und Pflege wird in den Folgejahren steigen. Das Monitoring erfolgt über eine laufende Revision des Plans.
     
 Naturnahe Wirtschaftsformen helfen beim Sparen

 


Anstatt bei der Durchforstung und Waldpflege zu sparen und die Endnutzung mit billigen Kahlhieben durchzuführen, raten wir generell zu naturnahen Wirtschaftsformen. Durch die biologische Automation lassen sich fast alle Bestände ohne große Kosten natürlich verjüngen. Man spart das Geld für Schlagräumung, Aufforstung, Nachbesserung und Verbißschutzmaßnahmen und profitiert von:

  • standortsgerechten Baumarten (sofern diese auch im Altbestand bereits vorhanden sind),
  • stammzahlreicher Verjüngung mit geringeren Auswirkungen von Wildverbiß,
  • Dauerbestockung mit hoher Schutzwirkung für den Boden.
  • mehr Äsung und daher weniger Wildschaden.

So kann bei äußerst positiven Nebenwirkungen kräftig gespart werden und es bleibt vielleicht mehr Geld für die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Stabilität.

     
 Wertleistung gezielt fördern

 


Wer noch immer behauptet, Laubholz sei Brennholz, der ist gewaltig am Holzweg...

Durch entsprechende und einfache Pflegemaßnahmen, die anstatt kostenintensiv auf den gesamten Bestand zielend, einzelne erfolgsversprechende Stämme fördern, können enorme Wertsteigerungen erzielt werden. Auf Submissionen sind Durchschnittserlöse von 450,-- Euro pro Festmeter keine Seltenheit.

Auch beim Nadelholz kann man durch Pflege und Wertastung Qualität statt billige Massenware erzeugen. Wir berücksichtigen diese Möglichkeiten und erstellen entsprechende Vorschläge.

     
     
     
 



Grafik BFW    [ großes Bild hier klicken...]

Pflegerückstände in Österreich: Je dunkler der Bezirk, desto höher sind die Pflegerückstände und desto größer wird das Risiko in den zukünftigen Beständen sein.

Aktuelle Ereignisse wie der Sturm Paula im Jänner 2008 zeigen auf, wie wichtig eine zielgerichtete und auf die Stabilität ausgerichtete Bestandespflege ist.

Wir zeigen eventuelle Risiken auf und erstellen Planungsvorschläge, die auf einen stabilen Wald mit standortsgerechten Baumarten abzielen. Sie erhalten von uns einen umfangreichen und individuell auf ihren Wald abgestimmten Pflegeplan. Anhand der konkreten Daten über ihren Wald zeigen wir ihnen, welche Zeitfenster ihnen für die Pflegemaßnahmen zur Verfügung stehen.

Wir sind nicht betriebsblind und bringen neue Ideen und Konzepte auch zu ihnen. Da kein Betrieb einem anderen gleicht, ist unsere Arbeit interessant und abwechslungsreich. Gemeinsam mit dem Kunden ein Konzept zu entwickeln und diesen bei dessen Umsetzung im Wald zu begleiten macht einfach Spass...

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
© DI Andreas Palatin, Rechenzentrum BFD A-9821 Obervellach